Und vielleicht auch noch andere.

gleich und doch nicht gleich

Die und wir, Folge 9: Markennamen-Spezial

Wie versprochen, gibt’s hier nun eine Spezial-Folge mit Markennamen.
Ich denke, die Bilder sprechen für sich, oder?

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Die und wir, Folge 8

  • Folge 8 der Serie „Die und wir“ startet heute mal mit einer kleinen Rechenaufgabe:

Deutschland hat ja bekanntermaßen ungefähr 82 Millionen Einwohner. Wenn nun eine Getränkefirma folgendes Gewinnspiel startet, wie viele Leute in Deutschland würden dann (gesetzt den Fall, wirklich ALLE Deutschen nähmen an diesem Gewinnspiel teil) gewinnen?

„Jetzt neu! Gewinnspiel auf allen Mr. Wang-Getränkedosen! Jede 10.000.000 Dose gewinnt!“

Na, schon ausgerechnet? Genau. In Deutschland würden bei diesem Gewinnspiel gerade mal 8,2 Menschen gewinnen. Was diese ganze Rechnerei jetzt soll, fragt ihr euch?
Ich habe vor kurzem einen Werbespot im Fernsehen gesehen, mit dem exakt oben genanntes Gewinnspiel beworben wurde. Bei den Menschenmassen hier haben selbst die Gewinnspiele ganz andere Dimensionen als bei uns…

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Die und wir, Folge7

– Die Chinesen sehen generell alles etwas…sagen wir mal „lockerer“ als bei uns. Darum verwundert es auch nicht, dass folgendes eine ganz häufig anzutreffende Baustellenabsperrung ist:

Hat irgendwie was von moderner Kunst, wie ich finde

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Die und wir, Folge 6 (Disco-Spezial)

Gestern war ich seit langem mal wieder das Tanzbein* schwingen. Dies ist ein guter Anlass um daraus ein „Die und wir“-Spezial zu machen.

  • In Chinesischen Diskotheken gibt es keine Tanzfläche. Tische gibt es dafür reichlich und so steht man eigentlich um die Tische rum, hält sich an seinem sauteuren Bier fest und wackelt ein bisschen mit den Knien.
  • In chinesischen Diskotheken ist es auch immer supersauber. Kein verklebter und von Zigarettenstummeln übersähter Boden, wie man ihn in deutschen Diskotheken zu fortgeschrittener Stunde findet.
  • Chinesische Diskotheken haben oft – festhalten – „Kotzbecken“. Ja, ihr habt richtig gelesen. Das sind diese tiefen Waschbecken, wie man sie oft in Großküchen findet. Die Chinesen vertragen aber auch keinen Alkohol. Vor allem diese dünnen Mädels, die sicher den ganzen Tag nur eine Schüssel Reis gegessen haben.
  • Chinesische Diskotheken sind generell alle sehr…edel. Es gibt, wie überall, fast genausoviel Personal wie Gäste und wenn man Glück** hat (wie ich und meine Freundin gestern Abend) dann bekommt man vom Manager eine Schüssel Popcorn spendiert, lassen einen die Sitznachbarn am Thresen an ihrer Obstplatte mitessen und wird man von einem Angestellten irgendeiner Firma, der die Delegation aus Amerika, die für 2 Jahre in China arbeiten wird, ins chinesische Nachtleben einführt, an seinen Tisch zum mittrinken eingeladen***.
  • In chinesischen Diskotheken muss man keinen Eintritt bezahlen. Dafür sind die Getränke dann auch dementsprechend teuer, von denen man mindestens eins trinken muss. Wenn man sich für Bier entscheidet kommt man aber dennoch relativ günstig weg.
  • Chinesische Diskotheken kontrollieren am Eingang keine Ausweise. Zumindest wurde ich hier noch nie kontrolliert. Aber vielleicht machen sie bei jungen, hübschen Frauen auch eine Ausnahme.
  • Je später die Stunde, desto mehr nähert sich die Musik in chinesischen Diskos einer Art….nun, wie soll ich das nennen….“Hardcore-House“ an. Hört sich jetzt nicht so toll an, ist aber wirklich tanzbar. Die drei DJ’s hatten’s wirklich drauf, das muss man ihnen lassen.

* Oder eher die Hüften
** Wobei man soviel Glück gar nicht braucht. Ich glaube ja, das hing damit zusammen, dass ich die einzige Nicht-Chinesin in dem ganzen Laden war.
*** Da waren meine Freundin und ich nicht die einzigen. Sein Vorhaben war glaube ich, für jeden der anwesenden vier Amerikaner mindestens 2 Frauen zu finden. Vorzugsweise halb so alt wie die Männer. Die Männer waren wirklich nett und lustig und ich habe bestimmt acht Gläser dieser „Eistee + irgendeinen Alkohol-Mischung“, die der private Baarkeeper an diesem Tisch ständig gemixt und nachgeschenkt hat, getrunken (und erstaulich wenig davon gemerkt). Meine Telefonnummer habe ich trotzdem für mich behalten. Mit „Oh, ich habe heute mein Handy nicht dabei und meine Nummer kann ich immer noch nicht auswendig“ und „Vielleicht sehen wir uns hier ja mal wieder!“ haben sie sich dann zufrieden gegeben.


Reisen, die dritte: Peking und Xi’an (Teil 1)

Die letzten Tage war ich wirklich (schreib)faul. Da ich euch aber einen Reisebericht versprochen habe und ich meine Versprechen immer halte, kommt hier jetzt mal Teil eins*, der aus einer Bildergalerie bestehen wird. Für kurze Erläuterungen zu den Bildern, einfach mit der Maus über das betreffende Bild fahren.Viel Spaß!


Die und wir, Folge 5

  • Chinesische Supermärkte sind ein Paradies für Schnäppchenjäger. Das Warenangebot besteht hier bestimmt zur Hälfte aus Schnäppchen. Ungelogen. „Nur heute: eine Flasche Sprite + eine Flasche Cola + eine Einkaufastasche GRATIS!“ Ich habe bei uns im Supermarkt noch nie so viele Angebote und Schnäppchen gesehen wie hier.
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Die und wir, Folge 4

Sie hat lange auf sich warten lassen, aber nun ist sie da: Folge 4 der Serie „Die und wir“

  • Bei uns ist man es ja gewohnt, dass einem alles schon geschnitten, geschält, auseinandergenommen und vorgekaut serviert wird. Hier ist das anders. Lebensmittel kauft man hier meist „im ganzen“. Ganzheitliches Einkaufen sozusagen. Natürlich geht kein Chinese in den Supermarkt und nimmt sich ein ganzes Schwein aus dem Kühlregal, weil er heute abend Schweinefleisch essen will. Allerdings kann man sich das komplette Tier hier problemlos zusammenkaufen; es gibt hier wirklich jedes Teil vom Tier zu kaufen! Von Schweineschnauzen und -Köpfen über -bauch und -schwarten bis hin zu den Füßen*.Kerne wären ein anderes Beispiel: Sonneblumen- oder andere Kerne werden hier immer mit Schale verkauft. Am Anfang habe ich zugegebenermaßen noch ziemlich viel Schale mitgegessen, aber mittlerweile hab‘ ich die Technik** raus.

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