Und vielleicht auch noch andere.

Gehirnakrobatik

Fragen ber Fragen

Ich liebe Spiele.
Heute* nun wurde ich von http://www.monepoly.de zu einem Frage-und-Antwort-Spiel aufgefordert. Da konnte ich natürlich nicht wiederstehen.

1. Was inspiriert dich, was ist sozusagen deine persönliche „Muse“?
Sehr gute Frage. Aber ich weiß gar nicht so recht, was ich darauf antworten soll…die Welt? Ich selbst? Wahrscheinlich eine Mischung aus beidem.
(Diese Frage ist jetzt vielleicht nicht sonderlich zufriedenstellend beantwortet, aber das ist wirklich alles, was ich dazu zu sagen habe…)

2. Welche Tageszeit ist dir am liebsten?
Jede Tageszeit außer dann, wenn ich grad aufgestanden bin.

3. Gehört Butter unter die Haselnuss-Nougatcreme auf einer Schnitte?

Diese Frage kann ich ganz entschieden und ohne langes Zögern mit NEIN! beantworten. Die Haselnuss-Nougatcreme ist ja schon fettig/ ölig genug, warum sollte man dann noch Butter drunterschmieren?! Schon bei dem Gedanken daran wird mir irgendwie schlecht….

Jetzt bin ich dran:
1. Wie lange brauchst du, um dich in der Fremde zu Hause zu fühlen?
2. Sind mehr Frauen oder mehr Männer in deinem Freundes-/ Bekanntenkreis?
3. Meer oder Berge?

Und nun ihr:
http://mawe4585.wordpress.com , http://hannahunterwegs.wordpress.com , http://www.chliitierchnuebler.ch

* oder gestern? Von Deutschland oder von China aus gesehen? Diese Zeitverschiebung verwirrt mich…

Advertisements

„Setzen! Eins!“

Lehren und Lernen ist in China anders. Die Schüler der Mittelschule, die gegenüber von meinem Wohnhaus liegt, sitzen jeden Tag von morgens sieben (glaube ich; so früh bin ich selten wach) bis abends sieben in der Schule. Sonntags haben die Kinder „frei“.
Dann kommen sie zum Beispiel in die Meijia-Schule um Sprachen zu lernen. Denn nur wer besser als gut ist, kann aus einer Masse von 1,3 Milliarden herausstechen.
Und herausstechen möchten sie alle irgendwie, weshalb sie zwangsläufig alle sehr fleißig sein müssen. Ganz im Gegensatz zu mir, die hier wirklich einen sehr lockeren Stundenplan hat.

stundenplan

Wie, ihr könnt das nicht lesen? Na gut, ich übersetze mal.

(mehr …)


Verhaltensauffälligkeiten

Als ich mir letztens mal wieder beim Sprechen zugehört habe, fiel mir etwas auf. Auch, wenn ich eigentlich eine durchaus positive Lebenseinstellung habe*, höre ich mich dennoch häufiger sagen:

„[Hier bitte nicht-zu-mögendene Sache deiner Wahl einfügen]. Das kann ich ja so gar nicht leiden.“

Sollte ich das reduzieren? Wenn ja, könnte ich damit den Weltfrieden herbeiführen? Oder liegt es vielleicht gar an der Art der Dinge, die ich nicht leiden kann? Hier mal eine kleine Auswahl:

  • Thunfisch: riecht wie Katzenfutter, ist verpackt wie Katzenfutter, ergo ist es für mich Katzenfutter.
  • morgens nach dem Aufstehen angesprochen zu werden: ich habe manchmal schon Schwierigkeiten, morgens nicht die Treppe runter zu fallen. Da kann ich nicht auch noch mit dir reden.
  • junge Menschen, die ewig für alles brauchen: langsam sein könnt ihr auch noch, wenn ihr in Rente seid.
  • Chaos und Anarchie: getreu dem Motto „Ordnung ist das halbe Leben“. Ich habe keine Lust, ständig nach allem suchen zu müssen.
  • Farbmischmasch: wenn die Kleidung nicht 1.000 prozentig farblich zueinander passt, dann geh ich lieber nackt. Selbiges gilt für Accessiores. Ich bin Mitglied bei „anonyme Perfektionisten n.e.V.“
  • Omas (oder andere Menschen vom selben Schlag), die ständig fragen, ob man nicht doch noch was essen will: aber wer mag die schon.
  • unentschlossene Menschen: erhlich, so schwer ist das nicht.

Und ihr so?

***********************************************************************************************************
*Es gibt doch tatsächlich Leute, die das nicht verstehen können. Das wiederum verstehe ich nicht. Aber lassen wir das, sonst wird’s zu verwirrend.


Bewegung vom 08.02.2009

In der Nacht von Freitag auf Samstag hatte ich einen äußerst seltsamen Traum:

Ich bekomme endlich den lang ersehnten Brief vom International Office der Universität Freiburg, in dem mir mitgeteilt wird, dass ich in dieses Austauschprogramm aufgenommen werde. So weit, so normal. Allerdings war dieser Brief kein normaler Brief. Zum einen hatte er einen unglaublich großen Briefkopf (der nahm schon fast die Hälfte der Seite ein). Zum anderen bestand der Brieftext nur aus 2 Sätzen:

„Wir wissen, dass dies ein sehr schwieriger Job ist, auch, wenn er in China sehr angesehen ist. Wir grautlieren Ihnen, dass sie nun ein Jahr in China studieren dürfen.“

Welcher Job? Und warum fehlt die Anrede und das Schlusswort? Aber als wäre dieser Brief nicht schon seltsam genug, waren ihm auch noch ganz viele Proben beigelegt. Von Schampoo über Reiscracker bis hin zu Notitzblöcken war alles dabei.

Es wird wirklich Zeit, dass ich endlich Bescheid bekomme…


Illusionen

Nun ist die erste Woche Uni nach den Ferien vorbei. Mein Fazit: es ist genauso gut (oder schlecht) wie vor den Ferien auch.
Ich habe festgestellt, dass man sich vor und in den Ferien immer die totalen Illusionen macht, dass es ja nach den Ferien sooo viel besser weitergeht als davor. Vor jeden Ferien. Die Ernüchterung kommt dann aber auch immer. Nach jeden Ferien.
Aber wenn man sich dessen sowieso bewusst ist, wieso lässt man das mit den Illusionen nicht einfach bleiben? Es wäre ja nicht so, dass die unterbewusst entstehen (also bei mir tun sie das nicht). Aber vielleicht geht das auch nur Menschen mit einem Hang zum Maoschismus so?
Was dann aber bedeuten würde, dass ich masochistisch veranlagt bin. Ist das dann gut oder schlecht? Sollte ich vielleicht an dieser Stelle einfach mit dem Schreiben aufhören und mich wieder meiner Arbeit zuwenden?
Wahrscheinlich.


Böse Befürchtungen

Ich bin ein temperamentvoller Mensch*. Obwohl ich gebürtige Deutsche bin, man mag es kaum glauben.

Jedenfalls kam mir beim fernsehen neulich eine böse Vorahnung: ich werde in der Schwangerschaft wohl genau so sein (3:28 – 4:16). Die kompletten 9 Monate. Das wird übel werden. Für den Rest der Welt. Ich werde dabei wahrscheinlich Spaß haben. Vielleicht.

Das wollte ich nur kurz mal loswerden.

*Manche Leute würden sagen, dass ich unausgeglichen und leicht reizbar bin. ABER DAS IST NICHT WAHR!


Eigenlob…

…stinkt. Sag der Volksmund. Aber der Volksmund hat keine Ahnung. Der sagt auch, dass Geld nicht stinkt, was es aber tut. Deshalb glaube ich dem Volksmund auch nicht mehr. Da höre ich lieber auf mich selbst. Denn ich selbst habe gerade festegestellt, dass dies hier wirklich gut geschrieben ist. Ich wusste gar nicht mehr, dass ich mal sowas verfasst hab. Diese „Entdeckung“ freut mich jetzt.