Und vielleicht auch noch andere.

Archiv für März, 2010

Die und wir, Folge 6 (Disco-Spezial)

Gestern war ich seit langem mal wieder das Tanzbein* schwingen. Dies ist ein guter Anlass um daraus ein „Die und wir“-Spezial zu machen.

  • In Chinesischen Diskotheken gibt es keine Tanzfläche. Tische gibt es dafür reichlich und so steht man eigentlich um die Tische rum, hält sich an seinem sauteuren Bier fest und wackelt ein bisschen mit den Knien.
  • In chinesischen Diskotheken ist es auch immer supersauber. Kein verklebter und von Zigarettenstummeln übersähter Boden, wie man ihn in deutschen Diskotheken zu fortgeschrittener Stunde findet.
  • Chinesische Diskotheken haben oft – festhalten – „Kotzbecken“. Ja, ihr habt richtig gelesen. Das sind diese tiefen Waschbecken, wie man sie oft in Großküchen findet. Die Chinesen vertragen aber auch keinen Alkohol. Vor allem diese dünnen Mädels, die sicher den ganzen Tag nur eine Schüssel Reis gegessen haben.
  • Chinesische Diskotheken sind generell alle sehr…edel. Es gibt, wie überall, fast genausoviel Personal wie Gäste und wenn man Glück** hat (wie ich und meine Freundin gestern Abend) dann bekommt man vom Manager eine Schüssel Popcorn spendiert, lassen einen die Sitznachbarn am Thresen an ihrer Obstplatte mitessen und wird man von einem Angestellten irgendeiner Firma, der die Delegation aus Amerika, die für 2 Jahre in China arbeiten wird, ins chinesische Nachtleben einführt, an seinen Tisch zum mittrinken eingeladen***.
  • In chinesischen Diskotheken muss man keinen Eintritt bezahlen. Dafür sind die Getränke dann auch dementsprechend teuer, von denen man mindestens eins trinken muss. Wenn man sich für Bier entscheidet kommt man aber dennoch relativ günstig weg.
  • Chinesische Diskotheken kontrollieren am Eingang keine Ausweise. Zumindest wurde ich hier noch nie kontrolliert. Aber vielleicht machen sie bei jungen, hübschen Frauen auch eine Ausnahme.
  • Je später die Stunde, desto mehr nähert sich die Musik in chinesischen Diskos einer Art….nun, wie soll ich das nennen….“Hardcore-House“ an. Hört sich jetzt nicht so toll an, ist aber wirklich tanzbar. Die drei DJ’s hatten’s wirklich drauf, das muss man ihnen lassen.

* Oder eher die Hüften
** Wobei man soviel Glück gar nicht braucht. Ich glaube ja, das hing damit zusammen, dass ich die einzige Nicht-Chinesin in dem ganzen Laden war.
*** Da waren meine Freundin und ich nicht die einzigen. Sein Vorhaben war glaube ich, für jeden der anwesenden vier Amerikaner mindestens 2 Frauen zu finden. Vorzugsweise halb so alt wie die Männer. Die Männer waren wirklich nett und lustig und ich habe bestimmt acht Gläser dieser „Eistee + irgendeinen Alkohol-Mischung“, die der private Baarkeeper an diesem Tisch ständig gemixt und nachgeschenkt hat, getrunken (und erstaulich wenig davon gemerkt). Meine Telefonnummer habe ich trotzdem für mich behalten. Mit „Oh, ich habe heute mein Handy nicht dabei und meine Nummer kann ich immer noch nicht auswendig“ und „Vielleicht sehen wir uns hier ja mal wieder!“ haben sie sich dann zufrieden gegeben.

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Bewegung vom 22.03.2010

Was ist denn das immer mit diesen deutschen Ämtern, dass man da nachmittags niemanden mehr erreicht?!


Bewegung vom 21.03.2010

Ohne Worte:
http://german-bash.org/49717


***Hören und lesen***

„…life goes easy on me,
most of the times…“

aus the blower’s daughter von Damien Rice (Album: O)


Reisen, die dritte: Peking und Xi’an (Teil 1)

Die letzten Tage war ich wirklich (schreib)faul. Da ich euch aber einen Reisebericht versprochen habe und ich meine Versprechen immer halte, kommt hier jetzt mal Teil eins*, der aus einer Bildergalerie bestehen wird. Für kurze Erläuterungen zu den Bildern, einfach mit der Maus über das betreffende Bild fahren.Viel Spaß!


Bewegung vom 18.03.2010

Heute habe ich nach sagenhaften acht Monaten herausgefunden, dass deutsche Stecker auch ohne Adapter in chinesische Steckdosen passen.
Wie? Ich habe gedankenverloren meinen Mp3-Player ans Netz gehängt und mich einige Stunden später mit Blick auf den nicht benutzen Adapter gewundert, warum das Gerät aufgeladen wurde. Heute ist nicht mein Tag…


Bewegung vom 14.03.2010

Liebe Leute von heute*,
ich bin seit gestern morgen von meinen Pflichten als Reiseführerin entbunden und werde nun ganz fleißig in die Tasten hauen und den sicherlich schon lange ersehnten Reisebericht verfassen.

Aber zuerst widme ich mich jetzt mal meinem Schokoladenpudding. Ihr entschuldigt mich.

* „Liebe Genossinnen und Genossen“ habe ich einfach schon zu oft verwendet.