Und vielleicht auch noch andere.

Du bist, was du isst (Teil 3)

„Essen ist fertig!“ – „Was gibt’s denn heute?“ – „Feuertopf!“

Der dritte Teil der „Du bist, was du isst“-Reihe wird sich heute um eine weitere Spezialiät aus der chinesischen Küche drehen: den 火锅 huǒguō, zu deutsch „Feuertopf“.
Der Feuertopf ist so ähnlich wie das Fondue, dass man bei uns kennt. Allerdings nur fast.

  1. Im Topf befindet sich kein Öl* sondern eine Brühe. Diese kann, je nach Wunsch, scharf oder mild sein.
  2. In den Topf kommt nicht nur Fleisch, sondern auch Gemüse, Pilze, Austern, Krabben, Fisch und so weiter und so fort.
  3. Es gibt keine Fonduegabeln.

Da das Auge ja bekanntlich mitisst, hier mal ein paar Bilder, damit man sich das auch vorstellen kann:

Wie dieses grüne Gemüse da links heißt, daran kann ich mich absolut nicht mehr erinnern. Weißt das zufällig jemand?

fleisch

Da das Fleisch hauchdünn geschnitten wird, ist auch ein ein paar Sekunden gar und man kann es essen. Dazu taucht man es (wie auch die anderen Zutaten, wenn man das denn möchte) in folgende Soße:

sosse

Dies hier kann man natürlich auch in den Topf schmeißen. Aber die brauchen wirklich ewig, bis sie fertig sind.

krabben

feuertopf

In diesem Restaurant hat jeder seinen eigenen Topf bekommen. In anderen gibt’s nur einen großen Topf für den ganzen Tisch.

Na, wer hat jetzt Hunger bekommen?

*die Fondue-Variante mit Fleischbrühe lasse ich hier mal außer acht, da’s mir sonst die ganze Argumentation versaut.

5 Antworten

  1. Also „Fondue chinoise“ gibt’s ja in Deutschland auch ziemlich oft und das bereitet man ja auch nur mit Gemüse- oder halt Fleischbrühe zu. Dann wird da auch alles „reingetunkt“. Die Chinesen sind da aber auch bisschen kreativer. Yamm yamm! ^^

    P.S. Schon zugenommen bei diesem leckeren Essen? Es kommt mir vor als ob du ständig in Restaurants isst (Neid!)…😉

    22. Oktober 2009 um 17:29

  2. Boah, diese Tiiiiiiiieeeeereee! Ekelig!!!!!!!!!!!! Ansonsten ganz geil, ich nehm aber meinen eigenen, wenn mir da jemand so ein ekliges Vieh reinwerfen würde, würde ich brechen!

    23. Oktober 2009 um 3:09

  3. @Mone: Nee, hab‘ nicht zugenommen (allerdings sollte ich wirklich mal wieder joggen gehen). Dass oft in Restaurants esse siehst du ganz richtig. Das kann man sich hier viel öfter leisten als in Dtl. Es gibt hier einfach total viele günstige und super leckere Restaurants.

    @Johanna: Hehe, ja, diese Tiere sind auch nicht so mein Fall. Sie schmecken gut, aber vor allem das Essen erfordert glaub‘ irgend ne spezielle Technik (und die hab‘ ich irgendwie noch nicht rausgefunden).
    Bin auch generell nicht so der Meeresfrüchte-Esser (was schon irgendwie blöd ist, da ich hier in ner Stadt am Meer wohne und die hier natürlich so frisch sind wie nur irgend möglich…)

    23. Oktober 2009 um 17:27

  4. So ohne Fondue-Gabeln…wie bekommt man das Gerümpel denn da wieder raus? Löffel?

    26. Oktober 2009 um 21:15

  5. Man benutzt Stäbchen.😉 Oder einen Löffel, wie du ganz richtig erkannt hast. Vor allem beim Gemüse und beim Tofu muss man aber aufpassen, da das alles höllisch heiß wird. Also lieber mal kurz warten und erst dann essen.

    26. Oktober 2009 um 21:27

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