Und vielleicht auch noch andere.

Auf und davon

Da ihr die Spannung sicher kaum noch aushaltet, kommt hier nun der erste offizielle Bericht.

Am Samstag, den 18. Juli habe ich mich aufgemacht zum Flughafen Frankfurt. Ein Riesenteil, kann ich euch sagen. Zuerst haben wir (Mami, Papi und ich) unsere knurrenden Maegen gefuellt, da wir natuerlich viel zu frueh da waren. Aber wir sind nun mal Deutsche, das liegt uns also in den Genen (um mal ganz elegant alle Schuld von mir zu weisen).

Unsere Maegen waren dann bald gefuellt, also auf zum Koffer aufgeben. Dort erwartete uns allerdings eine boese Ueberraschung: 4 kg Uebergepaeck, macht 120 EUR. Verdammt. Aber mehr haette ich wirklich nicht dalassen koennen. Ich bin nicht naemlich nicht so der FKK-Typ.
Dann huschten wir zur Passkontrolle, wo dann der traenenreiche Abschied folgte. Auch ich bin nun mal nicht aus Eis, auch, wenn ich das manchmal denke.

Nach gefuehlten 10.000 Kontrollen sass ich dann im Flugzeug. Kaum hatte ich meinen Hintern dem Sitz angepasst, kam eine Flugbegleiterin auf mich zu. Die Fluggesellschaft hatte bei der Sitzplatzvergabe fuer eine vierkoepfige Familie einen Fehler gemacht. Da sie kein Kind alleine setzen koennen, wurde ich nun gefragt, ob ich meinen Platz am Gang (ich sitze sehr gerne am Gang), aufgeben wuerde. Natuerlich habe ich ja gesagt, und so sass ich neben zwei Argentinierinnen am Fenster. War aber auch ganz gut, denn die Aussicht war fantastisch! Sonnuntergang im Flugzeug ist herrlich! Die Familie war gluecklich, die Flugbegleiterin auch. Ich auch, denn ich habe zum Dank ein kleines improvisiertes Geschenk bekommen (Mozartkugeln, hmmm).

Ich beschreibe jetzt nicht jede einzelne Stunde, ich sage nur so viel: Der Flug war lang. Ich konnte mich gerade noch beherrschen die Stewardessen nicht staendig zu fragen: „Wann sind wir endlich da?“

8.30 Uhr Ortszeit war ich dann in Peking. Da ich zwei Fluege gebucht hatte (war billiger), musste ich ein Gepaeck holen und nochmal neu einchecken. Das Gepaeck holen war einfach. Auf dem riesen Pekinger Flughafen meinen Flugsteig zu finden war dann schon schwieriger.
Nachdem ich bestimmt 10 Leute gefragt hatte, habe ich dann verstanden, dass mich ein Bus zu dem Gate bringen soll. Ich stieg ein, fuhr zum Terminal, alles war gut.
Dort wurde ich allerdings auf eine – vor allem fuer Deutsche – harte Probe gestellt: ich musste warten, da das Flugzeug aufgrund technischer Schwierigkeiten zwei Stunden spaeter als geplant losflog. Damit die Passagiere nicht den Aufstand proben, wurde uns Wasser (die Sommer in Peking sind unglaublich heiss und schwuel) und spaeter sogar ein warmes Essen gegeben. Wenn sie was zu Essen haben, dann sind die Chinesen beruhigt, hatte ich so das Gefuehl.

Um 16.00 Uhr Ortszeit wurde ich dann von der Sekretaerin der Schule abgehol und zu meiner Wohnung gebracht, in der in nun doch alleine Wohne. Auch nich schlecht, dann kann ich nackt in der Wohnung rumrennen.:-) Danach noch kurz zur Schule der Schulleiterin Hallo sagen.
Um 20.00 Uhr bin ich dann todmuede ins Bett gefallen und habe erstmal 12 Stunden geschlafen.

Der naechste Bericht folgt bald.

Auf diesem Weg moechte ich auch noch Monepoly danken, die fuer die naechsten Monate mein persoenlicher Webadministrator sein wird.

[Anmerkung Mone: Vielen Dank Palanka, ich danke mir hiermit selbst. Und… WordPress.com ist so verdammt langsam. Ich danke deswegen auch meinem Webspace. Guter Junge!]

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4 Antworten

  1. MaWe

    „…dann kann ich nackt in der Wohnung rumrennen.:-) Danach noch kurz zur Schule der Schulleiterin Hallo sagen.“
    😀

    ersteres war lustigerweise auch das erste an was ich gedacht hatte als sich das Thema „eigene Wohnung“ in meinem Kopf festsetzte.

    23. Juli 2009 um 21:35

  2. Pingback: Auf und davon « Palanka und ich.

  3. Hannah

    oh wow, ich hatte bei meinem abflug 10 (!) Kilo Übergepäck und musste nur 100 euro zahlen. Das war ja dann ein wahres Schnäppchen!

    25. Juli 2009 um 12:14

  4. Ach, freut mich, dass es dir gut geht. Bin gespannt, wie es so ist.

    25. Juli 2009 um 22:15

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