Und vielleicht auch noch andere.

Verhaltensauffälligkeiten

Als ich mir letztens mal wieder beim Sprechen zugehört habe, fiel mir etwas auf. Auch, wenn ich eigentlich eine durchaus positive Lebenseinstellung habe*, höre ich mich dennoch häufiger sagen:

„[Hier bitte nicht-zu-mögendene Sache deiner Wahl einfügen]. Das kann ich ja so gar nicht leiden.“

Sollte ich das reduzieren? Wenn ja, könnte ich damit den Weltfrieden herbeiführen? Oder liegt es vielleicht gar an der Art der Dinge, die ich nicht leiden kann? Hier mal eine kleine Auswahl:

  • Thunfisch: riecht wie Katzenfutter, ist verpackt wie Katzenfutter, ergo ist es für mich Katzenfutter.
  • morgens nach dem Aufstehen angesprochen zu werden: ich habe manchmal schon Schwierigkeiten, morgens nicht die Treppe runter zu fallen. Da kann ich nicht auch noch mit dir reden.
  • junge Menschen, die ewig für alles brauchen: langsam sein könnt ihr auch noch, wenn ihr in Rente seid.
  • Chaos und Anarchie: getreu dem Motto „Ordnung ist das halbe Leben“. Ich habe keine Lust, ständig nach allem suchen zu müssen.
  • Farbmischmasch: wenn die Kleidung nicht 1.000 prozentig farblich zueinander passt, dann geh ich lieber nackt. Selbiges gilt für Accessiores. Ich bin Mitglied bei „anonyme Perfektionisten n.e.V.“
  • Omas (oder andere Menschen vom selben Schlag), die ständig fragen, ob man nicht doch noch was essen will: aber wer mag die schon.
  • unentschlossene Menschen: erhlich, so schwer ist das nicht.

Und ihr so?

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*Es gibt doch tatsächlich Leute, die das nicht verstehen können. Das wiederum verstehe ich nicht. Aber lassen wir das, sonst wird’s zu verwirrend.

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Eine Antwort

  1. Was ich nicht mag?

    Regen. In der Stadt, in der ich wohne, regnet es ständig. Da kann man nicht mal mehr irgendwas romantisches finden. Regen sucks!

    Leute ohne Musikgeschmack. „Eigentlich alles“ darf man da nicht sagen. Und Sampler gehören manchmal verboten.

    Kalter Rauch. Ich bin Nichtraucher und habe eine sehr empfindliche Nase. Ich bin stolz drauf, noch so viel riechen und schmecken zu können. Aber manches will ich nicht riechen.

    Frischgebackene Mütter, die einem erzählen, was für Probleme sie beim Stillen oder so haben, und kein anderes Thema mehr kennen und das Baby, das Baby und das Baby. Natürlich ist das niedlich und wichtig. Aber es gibt noch anderes im Leben.

    Leute, die nicht wählen gehen.
    So, ich muss los, ins Wahllokal 😉

    7. Juni 2009 um 13:10

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