Und vielleicht auch noch andere.

Archiv für November, 2008

Kleidersorgen

Wie ich hier ja schon erwähnt habe, mache ich gerade einen Tanzkurs. Der wirklich Spaß macht, auch wenn mir das irgendwie keiner glaubt.

Aber das ist jetzt nicht das Thema. Als schönen Abschluss dieses Kurses veranstaltet die Tanzschule am 12. Dezember eine Art „Abschlussball“. Und jetzt kommen wir zum Kern dieses Beitrags:

Ich habe nichts anzuziehen!*

Denn auf der Karte steht ausdrücklich „festliche Kleidung erwünscht“. Ich muss also demnächst mal einkaufen gehen. Ich hatte ja an einen Rock gedacht (am besten aus einem glänzenden/schimmernden Material, passend in die Vorweihnachtszeit) und dazu ein schwarzes Oberteil und schwarze Stiefel. Wer ist dafür? Wer dagegen?

*Und ich dachte immer, dieser Satz kommt nur in (Hollywood-)Filmen vor und hat nichts mit der Realität zu tun!

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***Hören und staunen***

„…so I hold my breath ‚til my heart explodes!“ aus this is how it goes von Billy Talent (Album: Billy Talent)

Na das gäb‘ mal ne schöne Sauerei…


Arbeit über Arbeit

In den letzten Tagen gab es hier ja eher weniger interessante Geschichten zu lesen. Denn obwohl ich eine Studentin bin, habe ich sehr sehr viel zu tun. Man mag es kaum glauben, aber es ist so. Das Vor- und Nachbereiten der Stunden nimmt saumäßig* viel Zeit in Anspruch (das Vokabeln Nachschlagen dauert bei chinesischen Zeichen immer ungefähr dreimal so lang wie bei englischen oder französischen Vokabeln. Das macht wirklich keinen Spaß).

Und weil mir Chinesisch noch nicht reichte, hab ich jetzt auch noch angefangen, Japanisch zu lernen**. Da hab ich dann Hiragana und Katakana auswendig zu lernen. Von der Grammatik mal ganz abgesehen, aber damit wird man am Anfang ja nocht nicht allzu sehr belastet.

Die Liste ist hiermit aber noch nicht zu Ende, denn ich habe auch noch eine Bewerbung für einen Austauschplatz zu erstellen. Das ist ein Papierkrieg ohne Ende und in doppelter Ausführung. Aber wenn die erstmal durch ist, dann wird’s ruhiger (hoffentlich!).

Das Schlimme ist ja: ich habe das Gefühl, das Semester ist schon fast zu Ende, dabei ist es gerade mal etwas über vier Wochen alt! Und auch, wenn das jetzt klingt, als würde es meine Oma sagen:“Wo ist die Zeit bloß hin?“ Ich brauche mehr davon!

Wenn jemand einen Tipp hat wie ich mir mehr davon beschaffen kann, dann immer her damit. Ein Entspannungstipp würde auch helfen. Wo sind eigentlich meine Freunde mit tollen „wir-lenken-dich-ein-bisschen-ab“-Vorschlägen? Na?

*Das ist einfach ein tolles Wort.
**Naja, ganz so arbeitssüchtig bin ich auch nicht. Es ist einfach Pflicht.


***Hören und staunen***

„…I wish I loved you before I was his bride…“ aus mr. rock’n’roll von Amy MacDonald (Album: This is the life)


Bewegung vom 14.11.2008

Was für’s Auge und was für’s Ohr.
Soweit von mir.


Das Leben ist eine Bleistiftzeichnung

Überall liegen weiße Blätter.

Alle sind leer, bis auf eines. Dieses ist dafür über und über mit Strichen versehen.
Krumme, gerade, lange, kurze,
alles ist vertreten.
Sie fügen sich auf den ersten Blick perfekt ineinander,
eine Symphonie der Striche.
Aber eben nur auf den ersten Blick.
Sieht man genauer hin,
fällt auf, dass sie eben oft nicht passen,
dass der eine mal zu lang, der andere mal zu kurz ist.

Deshalb greife ich zum Radiergummi.
Immer und immer wieder.
Die Striche verschmieren immer mehr,
das Bild wird immer verschwommener.
Meine Finger sind schon ganz grau vom Graphit des Bleistiftes.
Auch mein Gesicht und mein weißes T-Shirt haben schon einen Grauschimmer.

Doch ich radiere und korrigiere wie besessen.
Ich sehe einfach nicht,
dass das alles nur noch schlimmer macht und nicht besser.
Aber ein neues Blatt zu nehmen,
von denen so viele überall verstreut liegen,
das fällt mir nicht ein.

Doch nach stundenlangem Kampf mit den Strichen sehe ich es endlich ein.
Ich zerknülle das Blatt und werfe es in hohem Bogen in den Papierkorb.
Dann greife ich mir ein neues, weißes Blatt,
atme tief durch
und setze den ersten Strich aufs Blatt
und lächle dabei.


Bewegung vom 10.11.2008

Ich finde es ja schon schwierig, wenn ich mich jemandem vorstellen soll. Wenn ich dann aber den Entwurf eines Empfehlungsschreibens für die Bewerbung zu einem Austauschprogramm verfassen soll, dann stoße ich wirklich an meine Grenzen.

Aber über drei Stunden und etliche Fragen an Freunde und Familie später ist der Entwurf dann fertig und auf dem Weg durch’s Cyperspace zu meinem Professor, der daraus hoffentlich was Gutes macht.