Und vielleicht auch noch andere.

Whiskey, Schotten, Kilts und Haggis (Teil 2)

Seit Freitag abend bin ich wieder in Deutschen Landen und jetzt habe ich endlich Zeit gefunden einen kleinen Reisebericht zu schreiben.

Am Montag abend habe ich mich also, wie schon hier angekündigt, in ein Flugzeug gesetzt und bin über Amsterdam* nach Edinburgh geflogen. Als ich dann um 22.20 Uhr Ortszeit in Edinburgh ankam, musste ich erstmal einen Temperaturschock verdauen. Verlassen habe ich Deutschland bei einer Temperatur von 18°C, Edinburgh empfing mich allerdings mit einer Temperatur von 9°C. Wie gut, dass ich die warme Jacke und den Schal eingepackt hatte.
Als mein Gepäck dann wieder in meinem Besitz war, habe ich mir ein „Adult open return ticket“ für den Bus gekauft und bin mit diesem in die Stadt rein gefahren. Ich war sehr froh darüber, dass ich erst an der Endhaltestelle aussteigen musste, denn die Ansagen des Busfahrers haben sich für mich in etwa so angehört:“Hmpf hmmh hahhhmmm.“ In der WG meiner Freundin angekommen, bin ich dann todmüde ins Bett gefallen.

Straße mit hübschen kleinen Läden

Straße mit hübschen kleinen Läden

Am nächsten Tag habe ich sie dann in den Gälisch-Kurs begleitet. Das war äußerst interessant, auch wenn ich weder etwas verstanden habe noch die Worte aussprechen konnte. Nach etwas nachmittäglichem Shopping auf der Princes Street sind wir dann abends ganz stilecht in einen Pub gegangen und haben „Cidre’n’black“ getrunken. Sehr zu empfehlen, wie ich finde. Während wir uns den Schal ziemlich dicht um den Hals geschlungen haben (der Wind in Edinburgh ist nicht zu unterschätzen), haben die echten Schotten noch nicht mal ansatzweise daran gedacht, überhaupt geschlossene Schuhe anzuziehen. Es ist wirklich fastzinierend, die scheinen einfach nicht zu frieren! Und krank zu werden auch nicht, was ich sehr gemein finde, da uns beide die ganze Woche leichte Erkältungserscheinungen heimgesucht haben.

Den Mittwoch vormittag habe ich mit (Souvenir-)Shopping verbracht. Am nachmittag gab’s dann das Kontrastprogramm, denn wir haben den „Arthur’s Seat“, den Hausberg von Edinburgh, bestigen. Von diesem hat man einen fantastischen Ausblick auf die Stadt.

Castle mit Stadt drumrum

Castle mit Stadt drumrum

Arthur's Seat

Arthur's Seat

Da ich es toll finde am Meer zu sein und ich irgendwann mal ein Haus am Meer haben möchte, sind wir am Donnerstag nach Dunbar gefahren. Das ist ein kleines aber schönes Dorf, das direkt am Meer liegt. Dort haben wir dann einen langen Spaziergang gemacht, bei dem uns der Wind ordentlich ins Gesicht geblasen hat. Aber auch der Wind scheint die Schotten nicht davon abzuhalten einen Golfplatz direkt am Meer zu errichten und diesen auch zu benutzen. So stießen wir auf unserem Spaziergang auch auf folgendes Schild:

Vorsicht, Golfbälle im Tiefflug!

Vorsicht, Golfbälle im Tiefflug!

Küste bei Dunbar

Küste bei Dunbar

Abends haben wir dann ganz stilecht noch Fisch’n’Chips verzehrt, laut Mitbewohner meiner Freundin vom besten Imbiss in ganz Edinburgh. Dem kann ich nur zustimmen, denn es hat wirklich sehr gut geschmeckt.

Am Freitag morgen habe ich mich dann wieder in ein Flugzeug Richtung Heimat gesetzt.
Mein Fazit: Ich werde definitiv nicht das letzte Mal in Schottland gewesen sein.

*Niemand hat mir Drogen ins Gepäck geschmuggelt. Glück gehabt.


Hier noch ein Paar Impressionen:

Edinburgh Castle

Edinburgh Castle

Blick von der Fourth Bridge

Blick von der Fourth Bridge

Das schottische Parlament

Das schottische Parlament

Advertisements

5 Antworten

  1. Das sieht aber schööön aus!!!!! Und ich sehe keine Spur von Regen!

    20. Oktober 2008 um 8:45

  2. Ja, das Wetter war uns sehr wohlgesonnen. Allerdings darf man sich vor allem von dem Bildern aus Dunbar (Küste) nicht täuschen lassen. Es sieht zwar warm aus, der Wind war aber eisig kalt. Zumindest für uns sonnenverwöhnte Süddeutsche. 😉

    20. Oktober 2008 um 17:34

  3. Pingback: Die Schotten und das Geld « hannah unterwegs

  4. Wie gesagt: Sehr cool, will ich auch mal hin. 🙂 Dann baue ich mir dort auch ein Castle. Fällt bestimmt nicht auf.

    21. Oktober 2008 um 20:55

  5. @Mone: Es würde eher auffallen, wenn du KEINS bauen würdest. 😀

    21. Oktober 2008 um 23:33

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s