Und vielleicht auch noch andere.

Archiv für Juli, 2008

Salat, salad, salade, ensalada, 沙拉

Heute wird ein Salat-Tag werden. Mein Magen knurrt, aber irgendwie ist es vieeel zu heiß, um was zu kochen. Da ich gestern schon gekocht habe, weiß ich, wovon ich rede. Nach einem kurzen Blick in den Kühlschrank steht nun fest:

Es wird Gurkensalat, Karottensalat und Kopfsalat geben. Und vielleicht hau‘ ich in den Kopfsalat auch noch Tomaten rein.

So, jetzt geh‘ ich schnibbeln, denn mein Magen knurrt schon lauter als die Tastatur klappert. Es wird also höchste Zeit.

Nachtrag: Die Tomaten haben sogar noch für einen Tomaten-Mozzarella-Salat gereicht.

Advertisements

Palanka kompakt

Palanka kompakt

Palanka kompakt in Wordle

Ich scheine das Wort „ja“ wohl sehr zu mögen. Ist mir ja noch nie aufgefallen. 😉


Mit „h“? Oder ohne „h“? Und: muss da jetzt ein Komma hin?

Habe ich schon erwähnt, dass ich es hasse, wenn es ein Mensch Anfang zwanzig, Muttersprache Deutsch, nicht auf die Reihe kriegt, einen halbwegs vernünftigen Satz zu formulieren? Da könnte ich mich ewig drüber aufregen. Ja, ich weiß, niemand ist perfekt (mal abgesehen von mir), aber es kann doch nicht so schwer sein, den Unterschied zwischen „seid“ und „seit“ zu kennen? Ersteres ist ein konjugiertes Verb, zweiteres eine Präposition. Ist doch ganz leicht. Oder Großschreibung, das ist auch so eine Sache. Ich will die Einträge in irgendwelchen deutschsprachigen Foren eigentlich schon gar nicht mehr lesen, denn es scheint derzeit wirklich in Mode zu sein, alles klein zu schreiben. Und am besten dann auch noch ohne Punkt und Komma, dass man dann während des Lesens am keuchen ist, als hätte man gerade einen Hundert-Meter-Lauf absolviert. Ja, Satzzeichen können eine ungeheure Wirkung haben. Aber am allerbesten finde ich es ja, wenn Leute Sprichwörter und/ oder Redewendungen benutzen um ihre Eloquenz zu unterstreichen, sie dann aber völlig durcheinander werfen und man am Ende gar nicht mehr weiß, was sie damit eigentlich sagen wollten.

Und wer hat’s erfunden ist Schuld daran: Das böse böse Internet. Denn die Menschen können ja eigentlich gar nichts dafür, dass sie nicht mehr wissen, dass „Zeitungsleser“ eigentlich ein Substantiv ist und ergo groß geschrieben werden muss. In den ganzen englischsprachigen Foren wird ja auch alles immer klein geschrieben. Dann kann man das ja auch auf die Deutsche Sprache übertragen. Dafür habe ich natürlich Verständnis. Ist ja auch nur logisch, so zu denken, denn alle Sprachen der Welt sind im Grunde genommen gleich. Außerdem kostet es einfach zu viel Zeit, wenn man auf der Tastatur noch eine Taste mehr drücken muss. Diese Zeit hat der moderne, gestresste Mensch einfach nicht mehr. Da wundert es mich auch nicht, dass laut einer Statistik der größte Teil der Online-Bewerbungen daran scheitert, dass sie zu schlampig geschrieben/ ausgefüllt werden. Die Menschen denken wohl, jede Seite im Internet ist ein Chatroom. Wenn man früher (vor dem Krieg) einen Brief geschrieben hat, dann hat man darauf geachtet, dass der ordentlich aussah und dass die Worte, die man da auf’s Papier gebracht hat, auch einigermaßen den ortographischen Regeln entsprachen.

Aber das war früher. Vor den gefühlten 3 Millionen Rechtschreibreformen, deren Ergebnis ist, dass jetzt erst recht keiner mehr kapiert, wie man denn nun was wann und wo hinzuschreiben hat. Nicht mal mehr die Experten. Das wäre aber auch der einzige Punkt, den ich den „ich-lasse-einfach-alle-Satzzeichen-weg-auch-wenn-das-total-verwirrend-ist“ -Menschen zu Gute halten kann.

Nachtrag: Man genieße diesen Beitrag bitte mit ganz viel (schwarzem) Humor und Ironie. So, wie man mich als Mensch auch genießen sollte. Wer sich hierbei persönlich angegriffen fühlt, der ist selbst Schuld bei dem entschuldige ich mich. Vielleicht.


***Hören und Staunen***

Damit ihr nicht so genau hinhören müsst, habe ich das mal für euch getan, und diese Woche ist mir das dabei aufgefallen:

„…kill your middle-class indecision now is not the time for liberal thoughts…“ aus hunting for witches von Bloc* Party (Album: A weekend in the city)

*Blog-Party wäre hier ein guter Wortwitz


Bewegung vom 28.07.2008

Hier geklaut. Sehr makaber. Vor allem zur Mittagessen-Zeit. Dann mal Guten Appetit.


Fröhliches Schaffen

Da stehe ich heut morgen also um halb neun in der Küche des Blumencafés und ahne nicht verdränge, wie viel los sein wird. Das Verdrängen hat die Gäste auch nicht daheim bleiben lassen, aber es hat zumindest für den Moment geholfen. Aber auch nur für den.

Es ist wirklich frustrierend. Man steht, ungelogen, zwei Stunden an der Spüle und es sieht trotzdem aus, als hätte man nichts getan. Ach, und die Gäste wollen natürlich immer das, was gerade ausgegangen ist. In vierfacher Ausfertigung, das versteht sich ja von selbst. Manchmal hätte ich gute Lust, einfach den Teller zu nehmen, den Tisch, an der er soll, anzuvisieren und dann zu werfen. Hey, irgendwie muss ich meine Aggressionen Temperament ja ausleben. Allerdings macht ein von einem aus der Küche fliegenden Teller zerschmetterter Schädel 1. viel Sauerei und 2. meine Chefin und auch noch ein paar andere Leute sehr wütend. Und das muss ich am Sonntag nicht haben. Deshalb sage ich statt:“Die soll sich ihr sch*** Frühstück sonst wohin stecken, ich mach ihr nen Salat, wir haben Mittagszeit!“ auch „Aber sicher mach ich noch ein Frühstück, jetzt, wo ich gerade alles dafür weggeräumt habe. Der Gast ist ja König.“

Und dabei werde ich noch nicht mal für’s Freundlich sein bezahlt, denn ich bin die Küchenfee. Ich sollte eine Gehaltserhöhung verlangen. Ach, und bevor ich’s vergesse: Ehemalige Mitarbeiter sind die schlimmsten Gäste. Und Ärzte die schlimmsten Patienten. Und dann, sechseinhalb Stunden später, trete ich aus der Tür an die (frische) Luft und bin ich mir, wie so oft, ganz sicher: ich würde nie, NIEMALS eine Vollzeitstelle in der Gastronomie annehmen.


Bewegung vom 24.07.2008

„Was ich noch zu sagen hätte, dauert eine Zigarette“ Und dabei rauche ich noch nicht mal. Dennoch. Hier mal ein paar Lieder, die mir derzeit im Kopf rumgeistern:

Supermassive black hole von Muse (Album: Black holes and relevations)

Turnaround von The Subways (Album: All or nothing)

Pardon me von Incubus (Album: Make yourself)

Und natürlich mein absolutes Lieblingslied: Sick sad little world von Incubus (Album: A crow left of the murder). Wenn ich bis ans Ende meines Lebens nur noch ein Lied hören dürfte, dann wäre es dieses. Und nun werde ich mich in meine „stark raving sick sad little world zurückziehen“. Auf Wiedersehen.