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Adieu

Viereinhalb Jahre habe ich hier in der Küche gestanden. Habe gekocht, gespült, geputzt, geflucht, geschwitzt.

Gestern abend war nun meine letzte Schicht. Ganz normal, und eben doch nicht normal, weil es die letzte Schicht war. Nach einem kleinen Umtrunk mit der Chefin bin ich dann mit dem Gefühl von “gutem Bauchweh” nach Hause gefahren.

Langsam wird’s wirklich ernst, denn in 18 Tagen werde ich das Flugzeug nach China besteigen!

Schock

Schock

“…in my dreams I have a plan, if I got me a wealthy man, I wouldn’t have to work at all, I’d fool around and have a ball…” aus money, money, money von ABBA (Album: Gold: Greatest Hits)

Extremely urgent!

Ja, liebe Leser, genau das stand auf dem Umschlag, den mir der (ziemlich schnieke) Mitarbeiter der Firma UPS am Montag vormittag überreicht hat.

extrem wichtig!

extrem wichtig!

Was drin war, wollt ihr wissen? Folgendes natürlich!

Express-Umschlag

Express-Umschlag

Und das Visum sieht dann so aus (ich bitte das verwackelte Bild zu entschuldigen, Fotograf ist definitiv nicht meine Berufung):

Visum

Visum

Jeder Punkt meiner “Liste der ganz wichtigen Dingen, die vor meinem Abflug erledigt sein sollten” hat nun ein erledigt-Häckchen. Jetzt kann ich langsam anfangen, meine Kofferpackliste zu schreiben. Für hilfreiche Tipps bin ich natürlich immer dankbar.

Und auf vereinzelten Wunsch würde ich hier ja gerne einen Countdown einfügen. Leider bekomm ich’s nicht gebacken. Ich hasse die moderne Technik.

Schweinegrippe!

Überall! Sogar die Online-Wörterbücher sind schon infiziert!

Schweinegrippe!

“…if you find a man that’s worth a damn and treats you well; then he’s a fool,  you’re just as well; hope it gives you hell…” aus gives you hell von The all-american rejects (Album: when the world comes down)

  1. Ich war heute im Schwimmbad und es war herrlich.
  2. Nur noch 4 Wochen bis zu meinem Abflug!

Es regnet immer noch. Regenwetter macht mich irgendwie melancholisch…

“…qué tengo que hacer para tener en mis labios esos tus labiecitos bonitos…” aus dámelo von Juanes (Album: mi sangre)

Heute hatte ich seit langem mal wieder was Ärmelloses an und jetzt regnet’s. Was soll denn das?!

Ich will nicht!

Ich wohne neben einem Fußballplatz. Auf diesem betreiben leider manchmal ein paar Menschen sehr lautstark den Ballsport.

Heute allerdings kam zu den üblichen Ansagen wie “Der Fahrer des Wagens mit dem Kennzeichen XZW-3334-P behindert den Verkehr und möchte bitte seinen Wagen umparken…” auch noch eine andere.

Plötzlich hört man statt dem Sprecher die Stimme eines jungen Mannes. Die Ansage ging dann folgendermaßen:

“Ja, [hier weiblichen Vornamen einfügen], wir sind ja nun auch schon 3 Jahre zusammen und…ähm…da wollte ich dich fragen, ob du mich heiraten willst…[Jubel]…”

Was ist denn das für ein bischissener Heiratsantrag! Bevor sie ihm davon läuft und er gar keine hat, heiratet er sie halt oder wie? Wenn er schonmal am Mikrofon ist, dann kann auch grad mal nen Antrag machen?

Ich an ihrer Stelle hätt’ den ja rundweg abgelehnt. Und ihm gleich mal das Antrag stellen verboten.

Hiermit mal an alle Männer, die vorhaben, ihre Heiratsanträge ähnlich zu formulieren: da muss mehr Gefühl rein! Und zumindest sowas wie “…weil ich dich von ganzem Herzen liebe…”. Darüber hinaus gibt es weitaus romantischere Orte als einen Fußballplatz.

Nee, das ging echt gar nicht…

Am Freitag landete ein wunderbares Päckchen in meinem Briefkasten. Es war braun und Inhalt war dies.

Eigentlich bin ich wirklich keiner von diesen, wie ich sie gern nenne “Technik-Verrückten”, die jeden Schnickschnack haben müssen und es super finden, wenn man mit dem eigenen Handy alles machen kann außer SMS schreiben und telefonieren. Für solche Leute habe ich meist nur Kopfschütteln übrig.

Aber wie’s im Leben halt so ist, hat jeder irgendeine Schwäche. Meine wäre – in Bezug auf die Welt der Bits und Bytes – oben genanntes Computerspiel. Ich will keine Menschen übern Haufen schießen, blöde “Missionen” erfüllen oder stinklangweilige Auto- oder Motorradrennen fahren.

Da kam mir die Sims grad gelegen, denn da muss man sowas ja bekanntermaßen nicht. Über die beiden Vorgänger möchte ich mich hier nicht auslassen, wer Informationen dazu will, kann ja selbst suchen.

Keine Angst, das wird jetzt auch kein 10 seitiger Bericht über die Sims 3, ich will nur kurz mal ein paar Dinge, die mir aufgefallen sind, hier erwähnen:

  1. Die Kinder fragen ab sofort immer ihre Eltern, bevor sie zu Freunden gehen. So, wie es im richten Leben ist sein sollte.
  2. Das Spiel läuft erstaunlicherweise flüssiger als der direkte Vorgänger, obwohl es höhere Systemanforderungen hat.*
  3. Aber das lustigste, was mir während des Spielens passiert ist, war folgendes:
  • Bei einer Frau setzen die Wehen ein und sie fährt mit dem Fahrrad ins Krankenhaus. Also ich würde garantiert nicht mit Wehen zum Krankenhaus radeln.

Daran erkennt man wohl, dass es halt doch nur ein Spiel ist. Aber ein saugutes. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

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*Zitat mein Bruder: “Sims 2 war aber auch scheisse programmiert!”

“…für diese Nacht wird es wohl das Beste sein, ich tauche jede Last ins Vergessen ein…” aus tanz aus der Reihe von Silbermond (Album: nichts passiert)

“…to resist is to piss in the wind; anyone who does will end up smelling…” aus out from under von Incubus (Album: make yourself)

Als ich mir letztens mal wieder beim Sprechen zugehört habe, fiel mir etwas auf. Auch, wenn ich eigentlich eine durchaus positive Lebenseinstellung habe*, höre ich mich dennoch häufiger sagen:

“[Hier bitte nicht-zu-mögendene Sache deiner Wahl einfügen]. Das kann ich ja so gar nicht leiden.”

Sollte ich das reduzieren? Wenn ja, könnte ich damit den Weltfrieden herbeiführen? Oder liegt es vielleicht gar an der Art der Dinge, die ich nicht leiden kann? Hier mal eine kleine Auswahl:

  • Thunfisch: riecht wie Katzenfutter, ist verpackt wie Katzenfutter, ergo ist es für mich Katzenfutter.
  • morgens nach dem Aufstehen angesprochen zu werden: ich habe manchmal schon Schwierigkeiten, morgens nicht die Treppe runter zu fallen. Da kann ich nicht auch noch mit dir reden.
  • junge Menschen, die ewig für alles brauchen: langsam sein könnt ihr auch noch, wenn ihr in Rente seid.
  • Chaos und Anarchie: getreu dem Motto “Ordnung ist das halbe Leben”. Ich habe keine Lust, ständig nach allem suchen zu müssen.
  • Farbmischmasch: wenn die Kleidung nicht 1.000 prozentig farblich zueinander passt, dann geh ich lieber nackt. Selbiges gilt für Accessiores. Ich bin Mitglied bei “anonyme Perfektionisten n.e.V.”
  • Omas (oder andere Menschen vom selben Schlag), die ständig fragen, ob man nicht doch noch was essen will: aber wer mag die schon.
  • unentschlossene Menschen: erhlich, so schwer ist das nicht.

Und ihr so?

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*Es gibt doch tatsächlich Leute, die das nicht verstehen können. Das wiederum verstehe ich nicht. Aber lassen wir das, sonst wird’s zu verwirrend.

Folgendes Lied ist mein aktueller Ohrwurm:

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